“If English was good enough for Jesus when he wrote the Bible, it should be good enough for Coke”

Jesus soll die Bibel geschrieben haben? Auf Englisch? Interessante religionsgeschichtliche Interpretation, die da Michele Bachmann zugeschrieben wird, einer amerikanischen Politikerin, die der rechtsgerichteten Tea-Party-Bewegung nahe steht. Anknüpfungspunkt soll Werbung der Firma Coca Cola sein, die während der Super Bowl gezeigt wurde.

Daraufhin verbreitet sich Anfang Februar 2014 das angebliche Zitat explosionsartig auf Fotos wie dem Folgenden über Facebook.

Wenig überraschend: Das Zitat ist falsch, auch wenn man natürlich sagen könnte: Stimmen könnte es ja irgendwie, denn wer über Wasser laufen kann, kann sicherlich auch sehr viele Sprachen sprechen. Und wer weiß schon genaueres darüber, wer die Bibel nun wirklich “geschrieben” hat?

Allerdings: Weder auf “Fox News” noch sonstwo hat Michele Bachmann sich so geäußert, wie es derzeit behauptet wird. Dies haben verschiedene amerikanische Medien und die Debunking-Site “Waffles at Noon” inzwischen recherchiert.

Zitate in denen es irgendwie darum geht, dass Jesus Amerikaner war und die Bibel auf englisch geschrieben hätte, werden Republikanern des öfteren (fälschlich) untergeschoben.

Ein dem jetzt Frau Bachmann in den Mund gelegten sehr ähnliches Zitat wird bereits der ersten Gouverneurin von Texas, Miriam A. Ferguson, zugeschrieben (“If English was good enough for Jesus, ist should be good enough for Texas”) und ist vermutlich Vorbild für den konkreten Hoax bzw. Meme.

Also: Lustig finden erlaubt. Ernst nehmen und glauben eher nicht.

Kein Transport von Wölfen und Luchsen nach Deutschland

Verschiedene Jagdzeitschriften  berichten Anfang Januar 2014 über angebliche Transporte von Wölfen und Luchsen nach Ostdeutschland. Ein entsprechender Lastwagen sei an der deutsch-polnischen Grenze gestoppt worden. Die Tiere seien dazu bestimmt gewesen, in Deutschland ausgesetzt zu werden. Auffällig an diesen Geschichten: Genaue Angaben der Orte, Zeiten oder Quellen derartiger Vorfälle fehlen.

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“Ab dem 1.3. in ganz Deutschland mit dem Fahrrad zur Arbeit!”

Das wäre eine gute Idee. Denn immerhin beginnt an diesem Tag der meteorologische Frühling, und wenn man die Sache mit dem Fahrrad ein bischen länger durchhält, profitieren eigener  Fitnessgrad und Umwelt von der Sache. An diesem Tag allerdings einfach nur nicht zu tanken, wie das eine “Veranstaltung” auf facebook vorschlägt, nützt leider gar nichts.

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Klassische Urbane Legenden im IT-Zeitalter

Der klassische Inernet-Hoax ist mehr als eine bloße Falschmeldung: Er stellt in der Regel eine Falschinformation, oft in Form einer Warnung mit inhaltlichem Bezug zu eben dem Medium dar, über das er sich verbreitet – dem Internet. Klassische Beispiele sind Warnungen vor Viren oder anderen Gefahren aus dem Netz, Gewinnspiele, bei dem durch den Versand von E-Mails Geld gewonnen werden soll oder Hilfsaufrufe, die dazu auffordern kranken oder sonst in Not befindlichen Menschen durch das Versenden einer E-Mail zu helfen.
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Reich mit Ohne Arbeit – Die Wunder-E-Mail macht’s möglich

Ein “todsicheres” Geschätsmodell verbreitet sich seit Anfang 2006 wieder einmal per E-Mail: Nur durch das Weiterleiten einer Nachricht und die Zahlung der “lächerlichen Summe” von eingen Euro an einen Unbekannten werden Sie reich – Garantiert! Natürlich werden sie erst einmal um ein paar Euro ärmer. Aber wer wird sich daran schon stören? Das “Gesetz des Universums” macht es möglich.

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Sicheres E-Mailen für Anfänger und Fortgeschrittene (2005)

Es ist eigentlich ganz einfach, und doch haben auch erfahrene Internet-User oft genug ihre liebe Not damit: Die Bewerkstelligung sicherer E-Mail-Kommunikation – im Weiteren Sinne das Thema von Hoaxbusters.de. Allen Forschritten in der Entwicklung von Antiviren- und Antispam-Software zum Trotz kann sich eine wirksame Sicherheitsstrategie für die E-Mail-Kommunikation auch heute noch nicht allein auf technische Vorkehrungen verlassen. Doch durch einige einfache und dennoch hochwirksame Verhaltensweisen lässt sich die Kommunikation per E-Mail für alle Beteiligten sicherer machen.

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