… Die essen kleine Kinder!

Sie kommen angeblich, “um zu klauen” oder um uns “unsere” Frauen, Arbeitsplätze oder unseren Wohlstand streitig zu machen: Flüchtlingen wird von manchem so ziemlich jede Schandtat zugetraut. Vor allem über die sozialen Medien verbreitet sich derzeit jedes noch so abwegiges Gerücht und es bleibt nicht dort. Manches, was als abwegige Facebook-Initiative zur Verbreitung kruder Theorien begann, darf sich inzwischen “Bewegung” nennen (wie im Falle der so genannten “-GIDA” Gruppierungen), in anderen Fällen entwickelten sich aus nachweislich falschen Meldungen echte diplomatische Verwicklungen. Nur: Woran erkennt man Falschmeldungen, und wie unterscheidet man Sie von wahren?

Eine Möglichkeit:  Besuchen Sie hoaxmap.org. Die Seite informiert über aktuelle Falschmeldungen in diesem Bereich. Besonders hervorzuheben ist die gelungene Visualisierung, die der Dienst anbietet und über den ein direkter Zugang zu Falschmeldungen “in Ihrer Nähe” möglich ist.

 

Hier gilt ganz besonders:
Auch wenn es Ihnen mühsam erscheinen mag: Bitte informieren Sie sich und  verbreiten Sie Meldungen über angebliche Untaten – von welcher Bevölkerungsgruppe auch immer –  nicht ungeprüft weiter. Weisen Sie andere auf Ihren Irrtum hin, wenn Sie Falschmeldungen entdecken. Was als Hetze im Netz beginnt, hat immer öfter reale und brutale Folgen, wie die Vorfälle von Clausnitz und Bautzen zeigen.