Der obligatorische Disclaimer – oder doch nicht?

 Warum klickt jemand diesen Link an?” – Das frage ich mich ständig, wenn ich Webseiten sehe, die im Menue den Punkt “Disclaimer” enthalten. Fast noch mehr als diese Frage beschäftigt mich allerdings die folgende: Warum nehmen Webmaster einen solchen Link überhaupt mit auf? Er ist nämlich so nutzlos wie ein Kropf. Wenn sie interessiert, warum dass so ist, lade ich sie hiermit ein, diesen Artikel weiterzulesen – Wenn Sie dagegen enttäuscht darüber sind, dass sie den üblichen, mehr oder weniger holprigen “Das Landgericht Hamburg hat entschieden”-Satz hier nicht finden, tut mir das natürlich leid. Sie werden aber kaum Mühe haben, anderswo fündig zu werden.

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Beamtenbeleidigung, Zechprellerei und zwei mal Lebenslänglich

BildWer in der Kneipe das Bier nicht bezahlt, begeht – natürlich: “Zechprellerei”. Ein uniformiertes grünes Männchen als “grünes Männchen” zu bezeichnen, erfüllt – selbstverständlich – den Tatbestand der “Beamtenbeleidigung”. Bringt jemand einen anderen um, ist das ohne Weiteres “Mord”, und dafür gibt’s auch gerne mal “doppelt Lebenslänglich”. Was bei unserer verweichlichten Justiz natürlich heißt, dass der böse Bube nach spätestens drei Jahren wieder auf freiem Fuß ist.
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Der reiche Onkel aus Nigeria

Jeder E-Mail-Nutzer hat sie früher oder später in seinem elektronischen Postfach: Ungebetene E-Mails – in schlechtem, oft durchgehend großgeschriebenem Englisch, inzwischen aber auch auf Deutsch – von angeblichen Schwiegersöhnen, Enkeln oder sonst irgendwie Verwandten des früheren Finzanministers, Nationalbankdirektors oder irgendeines anderen hochrangigen Vertreters von Nigeria, Zambia oder anderen exotischen Staaten.
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Knochenmarkspende is the new Krebsoperation (2008)

12 Uhr mittags, wie jeden Dienstag: Essen. Unser kleiner Medienstammtisch hat heute Jahreszeitengemäß 3 mal Grünkohl geordert. Urplötzlich wird altbekanntes zum Tischgespräch: Da hat doch so ein Bekannter so ne E-Mail weitergeleitet bekommen, irgendwas mit Knochenmarkspende oder so. Und das Merkwürdige: Der Absender ist eigentlich nicht als dämlich bekannt. Bange Frage ob diesmal doch was dran ist. Klare Ansage: Nein.

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