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Herzlich willkommen auf Hoaxbusters.de, einer Ressource zum Thema Urbane Legenden, Hoaxes, Kettenbriefe und ähnliche unerfreuliche Web-Phänomene.
Was passiert hier?
Wir bereiten im Moment einen Relaunch des Projekts vor. Wundern Sie sich also nicht, wenn einige Texte älteren Datums sind. Auch wenn sie nicht mehr ganz neu sind, hat sich an ihrer Aktualität doch kaum etwas geändert: Hoaxes und Kettenbriefe sind im Web ohnehin kaum totzukriegen, wenn sie einmal kursieren.
  
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12 Uhr mittags, wie jeden Dienstag: Essen. Unser kleiner Medienstammtisch hat heute Jahreszeitengemäß 3 mal Grünkohl geordert. Urplötzlich wird altbekanntes zum Tischgespräch: Da hat doch so ein Bekannter so ne E-Mail weitergeleitet bekommen, irgendwas mit Knochenmarkspende oder so. Und das Merkwürdige: Der Absender ist eigentlich nicht als dämlich bekannt. Bange Frage ob diesmal doch was dran ist. Klare Ansage: Nein.   
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Jeder E-Mail-Nutzer hat sie früher oder später in seinem elektronischen Postfach: Ungebetene E-Mails - in schlechtem, oft durchgehend großgeschriebenem Englisch, inzwischen aber auch auf Deutsch - von angeblichen Schwiegersöhnen, Enkeln oder sonst irgendwie Verwandten des früheren Finzanministers, Nationalbankdirektors oder irgendeines anderen hochrangigen Vertreters von Nigeria, Zambia oder anderen exotischen Staaten.
Versprochen werden: Horrende Summen für den Gefallen, für ein paar Tage noch horrendere Summen ("ONE HUNDRET AND THIRTY-THREE MILLION US-DOLLARS!") auf dem Konto des Adressaten parken zu dürfen. Selbstverständlich ist noch niemand auf diese Weise reich geworden - außer dem Onkel aus Nigeria, versteht sich.   
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Wer in der Kneipe das Bier nicht bezahlt, begeht - natürlich: "Zechprellerei". Ein uniformiertes grünes Männchen als "grünes Männchen" zu bezeichnen, erfüllt - selbstverständlich - den Tatbestand der "Beamtenbeleidigung". Bringt jemand einen anderen um, ist das ohne Weiteres "Mord", und dafür gibt's auch gerne mal "doppelt Lebenslänglich". Was bei unserer verweichlichten Justiz natürlich heißt, dass der böse Bube nach spätestens drei Jahren wieder auf freiem Fuß ist.
Was diese "Fakten" gemeisam haben? Es ist kein wahres Wort daran.   
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Wer hat nicht eine von Ihnen auf Lager: Eine dieser - Geschichten über unglaubliche Urteile, sinnlose Regelungen und astronomische Schadensersatzsummen, die im amerikanischen Rechtssystem regelmäßig gesprochen, angewandt oder zuerkannt werden.
Die Vertriebswege dieser Art "Nachrichten" über die amerikanische Justiz, die regelmäßig Mörder freilässt dafür aber für einen verschütteten Kaffee Millionensummen zuspricht, haben sich mittlerweile erweitert: Nicht mehr nur über Zeitungsenten und Mundpropaganda erfahren wir über die erstaunlichen Zustände jenseits des Atlantiks, mittlerweile erreichen uns Gerichts-"Neuigkeiten" aus den vereinigten Staaten auch per E-Mail und das www.
Eines aber hat sich über die Jahre kaum geändert: Sie sind meist frei erfunden.   
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Im Frühjahr 2007 geht wieder einmal E-Mail-Spuk um: Rechnungen, die angeblich von Ikea oder der GEZ stammen sollen, landen im Postfach von unbedarften E-Mail-Nutzern. Auch vermeintliche Post vom BKA taucht wieder vermehrt auf. Gemeinsam haben diese E-Mails vor allem den unangenehmen Anhang und das Ziel, den Leser zu Dingen zu veranlassen, die er lieber lassen sollte.   
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Kettenbriefe wollen ganz verschiedene Dinge. Die einen wollen, dass wir einem vermeintlich todkranken Mädchen helfen, die anderen möchten, dass wir Knochenmark spenden gehen. Die nächsten wieder fordern uns dazu auf, am ersten April nicht bei Wal-Mart einzukaufen oder den Postboten nicht reinzulassen, weil er ein Terrorist ist. Neulich war wieder mal eine Petition gegen die Steinigung in der Post.
Manche Kettenbriefe wollen aber auch gar nichts von uns. Außer, dass wir sie weiterleiten natürlich. Wie zum Beispiel der "Glückswitz", der momentan wieder einmal kursiert. Dem, der ihn weiterverschickt, bringt er, wie der Name schon sagt, Glück. Alle anderen müssen in der Hölle schmoren. "Sehr komisch!", findet Hoaxbusters.de.   
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Ein "todsicheres" Geschätsmodell verbreitet sich seit Anfang 2006 wieder einmal per E-Mail: Nur durch das Weiterleiten einer Nachricht und die Zahlung der "lächerlichen Summe" von eingen Euro an einen Unbekannten werden Sie reich - Garantiert! Natürlich werden sie erst einmal um ein paar Euro ärmer. Aber wer wird sich daran schon stören? Das "Gesetz des Universums" macht es möglich.   
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Es ist eigentlich ganz einfach, und doch haben auch erfahrene Internet-User oft genug ihre liebe Not damit: Die Bewerkstelligung sicherer E-Mail-Kommunikation - im Weiteren Sinne das Thema von Hoaxbusters.de. Allen Forschritten in der Entwicklung von Antiviren- und Antispam-Software zum Trotz kann sich eine wirksame Sicherheitsstrategie für die E-Mail-Kommunikation auch heute noch nicht allein auf technische Vorkehrungen verlassen. Doch durch einige einfache und dennoch hochwirksame Verhaltensweisen lässt sich die Kommunikation per E-Mail für alle Beteiligten sicherer machen.   
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Der klassische Inernet-Hoax ist mehr als eine bloße Falschmeldung: Er stellt in der Regel eine Falschinformation, oft in Form einer Warnung mit inhaltlichem Bezug zu eben dem Medium dar, über das er sich verbreitet - dem Internet. Klassische Beispiele sind Warnungen vor Viren oder anderen Gefahren aus dem Netz, Gewinnspiele, bei dem durch den Versand von E-Mails Geld gewonnen werden soll oder Hilfsaufrufe, die dazu auffordern kranken oder sonst in Not befindlichen Menschen durch das Versenden einer E-Mail zu helfen.
Daneben allerdings haben auch solche Legenden, die lange existierten, bevor die erste elektronische Nachricht den Datenhighway passierte, das Internet zu Ihrem Medium gemacht.   
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