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Seit Tagen beherrscht nur ein einziges Thema die Medien: Die Flukatastrophe in SüdostAsien, bei der nach bisherigen Schätzungen mehr als 100.000 Menschen ihr Leben verloren. Die Tragödie hat eine beispiellose Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst - Allerdings sind längst nicht alle Spendenaufrufe seriös, warnt das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI). | Das DZI empfiehlt daher, zwar schnell, aber nicht unüberlegt zu spenden. "Es besteht die Gefahr, dass 'Trittbrettfahrer' das große Interesse der Öffentlichkeit nutzen, um sich mit Spendenaufrufen ins Rampenlicht zu bringen, obwohl sie nicht über die nötigen Voraussetzungen und die Kompetenz verfügen, um tatsächlich wirksam und effizient Hilfe im Katastrophengebiet zu leisten", so DZI-Geschäftsführer Wilke. Vertrauen können Spenderinnen und Spender insbesondere den Organisationen, denen auf freiwilligen Antrag und nach intensiver Prüfung das DZI-Spendensiegel zuerkannt wurde. Auber auch die in Rundfunk und in den Zeitungen abgedruckten Spendenlisten werden nach Einschätzung des DZI in aller Regel sorgfältig recherchiert.
Das DZI hat heute eine aktualisierte Liste mit Namen, Adressen und Kontonummern jener Hilfswerke veröffentlicht, die Hilfe für die Opfer des Seebebens in Südasien leisten und das DZI Spenden-Siegel als Zeichen besonderer Förderungswürdigkeit tragen. Diese Liste ist auf der Website des DZI abrufbar.
Links:
Spendentipps Seebeben Südostasien
Organisationen mit DZI-Spendensiegel | | | ZULETZT AKTUALISIERT: DO., 06.01.2005 | |
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