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Sicheres E-Mailen für Anfänger und Fortgeschrittene

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BildEs ist eigentlich ganz einfach, und doch haben auch erfahrene Internet-User oft genug ihre liebe Not damit: Die Bewerkstelligung sicherer E-Mail-Kommunikation - im Weiteren Sinne das Thema von Hoaxbusters.de. Allen Forschritten in der Entwicklung von Antiviren- und Antispam-Software zum Trotz kann sich eine wirksame Sicherheitsstrategie für die E-Mail-Kommunikation auch heute noch nicht allein auf technische Vorkehrungen verlassen. Doch durch einige einfache und dennoch hochwirksame Verhaltensweisen lässt sich die Kommunikation per E-Mail für alle Beteiligten sicherer machen.
 
Vorweg: Dieser Beitrag ist eine Überarbeitung von Artikeln, den ich vor einiger Zeit auf dem Webzine http://www.kiel4kiel.de und bei www.kaffeeringe.de publiziert habe. Er richtet sich in erster Linie an den privaten Internet-User und stellt dem entsprechend keine Abhandlung über Kommunikationssicherheit auf "professionellem" Niveau dar.

Da wir im Folgenden von "Sicherheit" sprechen, muss zunächst einmal festgestellt werden, was damit im Zusammenhang mit "E-Mail" eigentlich gemeint ist: Ich meine hier diejenigen Maßnahmen, die dafür sorgen können, dass per E-Mail versendete Nachrichten


  • Ihren Empfänger erreichen,


  • Dessen Ressourcen nicht über Gebühr in Anspruch nehmen,


  • Dort keine Schäden irgendwelcher Art anrichten,




und die nicht auf technischen Vorkehrungen wie Spam-Filter, Antiviren-Software etc., sondern auf dem Umgang des Users mit seinem Mail-Client beruhen.

Naheliegenderweise gibt es genau zwei Punkte, an denen diese Art von Sicherheit einsetzen kann - Nämllich vor dem Versand einer E-Mail auf dem System des Absenders und nach Empfang auf dem PC des Empfängers. Dazwischen ist ein Eingreifen allein durch Software möglich, was, wie gesagt, nicht Thema sein soll.

Der Versand
Wie jede Art moderner Technik, fordert auch die Benutzung von E-Mail ein gewisses Bewusstsein über Risiken bei der Anwendung. Dessen Fehlen führt im besten Fall zu Missverständnissen, im schlechteren dazu, dass Nachrichten verloren gehen oder ignoriert werden - und wenn es ganz dick kommt, versorgen Sie Ihren gesammten Bekanntenkreis ungewollt mit den jeweils neuesten Versionen von Spam, Viren und Würmern.

"Bin ich schon drin? Das ist ja einfach!" sagte eine prominente Persönlichkeit einst im AOL-Webespot, und schon fingen die Probleme an: So einfach ist "das" nämlich gar nicht, und auf gar keinen Fall sollte nach dem "Drin sein" der Klick-Finger schneller sein als das Hirn. Erster Schritt vor dem ersten Versenden einer E-Mail: Einstellungen des E-Mail Programms überprüfen. Denn schon hierbei lauern Fallstricke. Oben haben wir als einen Teilaspekt von "Sicherheit" die Forderung aufgestellt, dass sichergestellt sein muss, dass eine E-Mail Ihren Empfänger erreicht, das heißt auch und in erster Linie: für jeden Empfänger lesbar ist. Dies lässt sich am besten dadurch erreichen, dass ein Format gewählt wird, das jeder Empfänger lesen kann. Und dieses heißt: "plain text". Denn wenn Gott gewollt hätte, dass E-Mails HTML-Tags enthalten, dann würden Gebete mit "</amen>" enden. (Schöner Satz, nicht wahr? Leider nicht von mir ->).

Natürlich kann man mit HTML- / "rich text"- formatierten Emails jede Menge Spielereien anstellen, wie zum Beispiel: Emails mit blauem Hintergrund und rosa Text versenden. Die Frage ist nur, ob das der E-Mail inhaltlich weiterhilft - meistens ist wohl eher das Gegenteil der Fall. Zudem sind HTML-Mails unnötig groß und können sogar eine Gefahr für den Empfänger darstellen, etwa, wenn bösartiger Java-Script-Code in einer HTML-Mail versteckt ist.

Grundsätzlich sind daher die Nur-Text-Mails zu bevorzugen. Um den Empfänger nicht übermäßig in Anspruch zu nehmen, sollten ferner Dinge wie etwa die Anforderung einer Empfangsbestätigung tunlichst vermieden werden. Ähnliches gilt auch für Webmailboxen und einige deren berüchtigter "Features". Zum Beispiel den so genannten "Autoresponder":
Eine automatisch generierte Nachricht, die etwa lautet "Ich habe Ihre Nachricht erhalten und werde sie in Kürze beantworten" ist so überflüssig wie ein Kropf und nervt jeden Empfänger.

[>Seite 2>]
ZULETZT AKTUALISIERT: FR., 27.05.2005

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