Haben Hersteller selbstgenähter „Schutzmasken“ Abmahnungen wegen Verstoß gegen das Medizinproduktegesetz erhalten?

Behauptung:

Skrupellose Abmahnanwälte gehen gegen Menschen vor, die DIY-Gesichtsmasken falsch bezeichnet online verkaufen oder als Spende anbieten.

Verbreitung:

Soziale Medien, u.a. Twitter, irreführende Medienberichterstattung bei n-tv, (leider auch) im Dlf und diversen weiteren Medienveröffentlichungen.

Status:

Falschmeldung.
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Fake: „Ausgangssperre ab Montag, den 23.3.2020 für Berlin“ (und andere Städte, siehe Update)

Behauptung:

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Berlin („LaGeSo“) informiert auf seiner Webseite über eine „Ausgangssperre ab Montag, den 23.3.2020 für Berlin“.

Verbreitung:

WhatsApp (u.A. gefälschter Screenshot wie oben wiedergegeben).

Status:

Falschmeldung.

Debunking-Quelle:

Berlin.de


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Coronavirus: Jetzt auch noch das Klopapier!!

Behauptung:

ALDI, Lidl, Penny und andere Discounter rufen Toilettenpapier zurück, weil die Papphülsen in Wuhan hergestellt und dort mit dem Corona-Virus infiziert wurden.

Verbreitung:

Facebook-Statusmeldung mit Logos von Aldi, Lidl & Co; „Scherz“-Nachrichten-Seite

Status:

Falschmeldung.

Debunking-Quelle:

Mimikama.at mit weiteren Quellen.

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Niedersächsischer Innenminister fordert Strafen gegen Fake News

Quelle: Spiegel Online

Trifft zu

Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius fordert Strafen für Fake-News, die Falschinformationen zur Corona-Krise verbreiten. Das ist rechtlich allerdings ein ambitioniertes Vorhaben, politisch wohl erst recht.

Falschinformationen begegnet man wohl erfolgreicher mit Aufklärung und notfalls auch mit technischen Beschränkungen in Messenger-Apps als mit den Mitteln des Strafrechts.

Horror und Chaos im Krankenhaus

Behauptung:

Im Hamburger Universitätskrankenhaus Eppendorf (UKE) herrscht der nackte Horror. Es gibt eigene eigene Corona-Station, die bereits überfüllt ist. Patienten drängen sich auf dem Flur.

Verbreitung:

WhatsApp-Screenshot über soziale Medien

Status:

Falschmeldung

Debunking-Quelle:

Mitarbeiter des Universtätskrankenhauses Eppendorf via Hamburger Morgenpost (Weitere Quellen werden später hinzugefügt)


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