hoaxbusters.de – Was soll das?

Mein Name ist Stephan Dirks und ich habe diese Seite im Jahr 2004 begründet. Ja, wirklich: vor 16 Jahren habe ich mich erstmals mit dem Thema urbane Legenden befasst. Damals gab es weder WhatsApp noch Facebook, es gab eigentlich nur E-Mail und Fax. Und einen Dienst namens „ICQ“. Ich weiß, das klingt für die Nachgeborenen alles ein bisschen merkwürdig. Aber es war so: Wir hatten ja nichts!

Was es aber schon reichlich gab, waren „Fake News“. Die heißen damals nur anders. Man sagte „urbane Legenden“ oder „Hoaxes“, daher auch der Name dieser Seite. Und es gab noch einen weiteren Unterschied zu den Falschmeldungen, die sich heute verbreiten: Ich glaube, dass sie weniger bösartig waren.

Klar, Verunsicherung und Desinformationen waren auch früher schon der Stoff, aus dem der Unsinn ist. Aber die meisten Hoaxes und EMail Kettenbriefe waren eigentlich recht harmlos und begnügten sich damit, sich daran zu erfreuen, dass andere sie weiterschickten. Heute scheint es oft eine weitergehende Agenda der Verfasser zu geben. Im Zuge der Corona-Krise Anfang 2020 habe ich mich entschlossen, das Projekt „hoaxbusters.de“ wiederzubeleben.

Hoaxbusters.de hat also einen Bildungsauftrag: Es geht darum, dem Bullshit etwas entgegenzusetzen, idealer Weise etwas, dass Sie über WhatsApp teilen können. Oder über Facebook.

Machen Sie von dieser Möglichkeit gern Gebrauch!

Warum ist auf Hoaxbusters.de die Kommentarfunktion abgeschaltet?

Sie suchen hier vergeblich nach einer Kommentarfunktion. Dafür gibt es mehrere Gründe. Der eine ist eher technischer Natur: Die Domain „hoaxbusters.de“ ist seit ca. 2004 konnektiert und bekommt deshalb wirklich sehr, sehr viele Spamkommentare. Es ist mir zu anstrengend, das alles zu filtern. Der andere Aspekt ist: Ich habe kein Interesse daran, mit irgendjemandem darüber zu diskutieren, ob das Verbreiten von Verunsicherung per WhatsApp und Social Media sinnvoll ist. Dazu gibt es nichts zu diskutieren (Es ist nicht sinnvoll). Diskussionen können gern auf Twitter oder Facebook geführt werden, nicht hier. Hier gibt es nur die Fakten dazu (mit Quellenangabe).

Eine freundliche Antwort auf Ihre Presseanfrage:

Ich weiß, dass das Thema „Hoaxes“ immer mal wieder von größeren Medien aufgegriffen wird. Ich habe dazu in den letzten bald 20 Jahren sehr viele Interviews geführt und Vorträge sowie mein Gesicht in Kameras gehalten.

Ich habe aber auch noch einen richtigen Beruf, der mich auf Trab hält und meine 15 Minuten Ruhm bereits gehabt, ehrlich gesagt: Es waren ein paar mehr als 15. Deswegen seien Sie bitte nicht traurig, wenn ich Ihre Anfrage vorab wie folgt bescheide:

Nein, danke, das ist sehr nett von Ihnen aber ich möchte nicht in Ihre Zeitung, Ihren Radiosender oder Ihre Talkshow. Trotzdem: Vielen Dank.